Meine aktuellen Lieblings-Episoden heute mit Brot, Cembalo-Bau, Blockchain, Githhub, gutem Geschmack, Hass, “unseren” Werten, Arrival und Walt Disney.

Mit der Form meiner Listen bin ich immer noch nicht ganz zufrieden. Wenn ich nämlich etwas aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk weiterempfehle, habe ich oft nur die mp3-Datei ohne irgendwelche Shownotes. Die entsprechende Infoseite lässt sich meistens nicht besonders einfach finden oder hat einfach keinen Permalink, weshalb ich jetzt in Anlehnung an die Podcast-Listen von Nerdcore auch die Teasertexte der Sendungen (in Teilen) als Zitat hier einbaue:

Tim Pritloves Gast in dieser Folge ist Lutz Geißler, der mit dem Plötzblog das wohl bekannteste deutschsprachige Brotback-Blog schreibt.

Das Brot war einer der Schlüssel zur Entwicklung des Menschen zur dominanten Spezies auf diesem Planeten und bis heute ist es ein unverzichtbares Grundnahrungsmittel. Doch wie mit vielen grundlegenden Dingen geht das Wissen und Handwerk rund um diese Kulturtechnik langsam verloren bzw. wird sie durch industrielle Trends verzerrt.

Ein Cembalobauer in der österreichischen Pampa.

Martin Pühringer wollte seit seiner Jugend Cembalobauer werden. Er ist es auch geworden. In seiner Werkstatt in Haslach erzählt er über das Besondere an seiner Arbeit.

Verträge mit eingebauter Bezahlfunktion, Betrugssichere Dokumente, diese Technologie verspricht ganz schön viel!

Die Blockchain ist eines der Buzzwords in diesem Jahr. Viele haben den Begriff schon mal gehört, die wenigsten wissen, was genau damit gemeint ist. Blockchain, so nennt sich die Technik hinter Bitcoins und anderen Kryptowährungen. Sie stellt sicher, dass es jedes Bitcoin nur einmal gibt, damit das digitale Geld nicht einfach kopiert werden kann.

Stefan hat mir diese Folge zum Geburtstag geschenkt und jetzt auch in seinem Podcast veröffentlicht. Vielen lieben Dank dafür, ich habe mich wahnsinnig gefreut (und mach mich gaaanz bald an die Umsetzung. hoffentlich.)

U. a. über Produktverpackungen, die für den Instagramfeed der Kund_innen optimiert werden, Modeblogs als Instanz guten Geschmacks und Fast-Food-Ketten, die sich in Israel nicht durchsetzen können.

Wer entscheidet heute eigentlich, was “in” ist und was “Trend” wird? Warum kriegen Fast-Food-Firmen in Israel keinen Fuß in die Tür? Wieso wird “Fotografierbarkeit” beim Produktdesign von Alltagsgegenständen immer wichtiger? Und wann finden wir als Menschen eigentlich etwas schön?

Erinnert mich ein bisschen an Friedemann Karigs Vortrag “Überwachung macht impotent! Neue Narrative gegen Überwachung” auf der re:publica 2014.

Eines ist klar: rechte Erzählungen können erfolgreich an Bestehendes anknüpfen. Bilder wie das vom angeblichen “Flüchtlingsstrom”, sind in unsere Sprache eingeschrieben, genauso wie Ideen von Wettbewerb und Konkurrenz in unsere Sportwettkampfinszenierungen, das Dogma der Eigenverantwortung in unsere Altersvorsorgeprogrammen, das Nationalhymnen-Singen in unsere Bildungspläne.

Diese Sendung ist vom Januar - die leidige Diskussion um unsere deutschen/europäischen/whatever Werte und die Leitkultur hat leider immer noch nicht aufgehört.

Wenn es bedrohlich wird, ziehen manche Leute die Waffe. Wir ziehen lieber die Werte. Unsere Werte natürlich. Sie sollen garantieren, dass sich unser Zusammenleben friedlich, demokratisch und frei darstellt. Wer diese Werte nicht akzeptiert, darf nicht herein oder muss wieder raus. Das klingt einfach, aber nur so lange, wie wir nicht fragen: Was sind denn unsere Werte? Philosophen und Juristen halten sich von dem schwammigen Begriff aus guten Gründen fern und sprechen lieber von Normen oder Grundrechten, die man definieren und vielleicht sogar einklagen kann.

Dem Flip the Truck-Team höre ich so gerne zu, dass ich auch diese Folge angehört habe, obwohl sie hauptsächlich Arrival besprechen, den ich noch immer nicht angeschaut habe…

Wir sind und einig – der Film schrammt knapp am Meisterwerk vorbei, doch woran liegt das? Hier muss der finale Konflikt und dessen Lösung unseren Fragen standhalten. Diese Diskussion führt recht schnell zu einem Vortrag über Lichtstrahlen von Wolfi, der aus der Kurzgeschichte Story of Your Life von Ted Chiang entnommen ist, auf der Arrival basiert.

Zwischen Mickey Mouse und Elsa aus Frozen verging viel Zeit, aber Disney blieb trotzdem im Gespräch.

Am 15. Dezember 1966 starb Walt Disney, und damit der erfolgreichste Unterhaltungsmanager bis heute. [..] Disney schuf die Micky Maus und mit ihr ein expandierendes Imperium, das zahlreiche Filmproduktionsstudios, Fernsehsender, Musik-Labels und Funparks betreibt. Dabei war es nicht immer leicht, in der vielfach zum Aufbruch bereiten Medienlandschaft der USA zu überleben. 1950 stand Disney kurz vor der Pleite und wurde durch “Cinderella“ märchenhaft gerettet. Heute, in einer Welt der technischen Innovationen, hätte eine Geschäftsidee, die sich allein auf Unterhaltung konzentriert, kaum eine Chance, derart groß zu werden.

Leider bin ich beim Hören zwischendurch eingeschlafen, das was ich von dieser Sendung gehört habe, fand ich aber durchwegs interessant.

Wer A sagt, muss auch Mann sagen. Donald Trump, Vladimir Putin, Viktor Orbán: der Typus Alpha-Mann ist wieder da und feiert eine Art Auferstehung.

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